Überarbeitung – Jetzt geht´s erst richtig los!

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn du endlich das kleine Wort ENDE unter dein Projekt (Roman, Kurzgeschichte, Facharbeit) tippst. Ich selbst konnte gar nicht glauben, dass es schon so weit war. Erst ein paar Tage später hatte ich das erst wirklich begriffen. Doch was jetzt?

Das Wort Ende bedeutet nicht, das man mit der Arbeit fertig ist. Jetzt geht´s erst richtig los. Das Manuskript wird nun nach Rechtschreibfehlern, logischen Fehlern und unstimmigen Sätzen durchforstet. Wie du dabei am besten vorgehst, erfährst du in den folgenden 6 Tipps.

1. Auszeit

Wie jetzt Auszeit? Ja du liest richtig. Du brauchst eine Pause von deinem Projekt. Lege dein Manuskript beiseite, klopfe dir auf die Schultern und erfreue dich daran, was du bis jetzt geschafft hast. Es ist sinnvoll Abstand zu deinem Projekt zu gewinnen, um dich wieder klarer damit auseinanderzusetzen. Denn auch Autoren erwischt früher oder später die allseits bekannte Betriebsblindheit. Gönne dir wenigstens eine Woche Pause, in der Zwischenzeit kannst du dich anderen Projekten widmen.

2. Lies alles

Lese dein Manuskript nach deiner Auszeit einmal komplett durch und schätze ein ob es logisch aufgebaut und spannend ist. Markiere die Stellen, die Überarbeitungsbedarf haben.

3. Rechtschreibung und Grammatik

Diese Zwei sind nicht immer die liebsten Freunde eines Autors, sind aber unverzichtbar für ein erfolgreiches Schreibprojekt. Nutze den Duden, Rechtschreibprogramme oder frage Bekannte um Hilfe, die auf diesem Gebiet sicherer sind, denn jeder Fehler wertet deine Arbeit ab und kostet dich wertvolle Leser bzw. beschert dir schlechtere Noten.

4. Testleser

Suche in deinem Bekanntenkreis oder über soziale Plattformen, wie Instagram, Facebook und co., Testleser, die dein Werk lesen und dir ein konstruktives Feedback geben. Sie helfen dir herauszufinden, ob Szenen noch nicht ganz stimmig sind, ob der Lesefluss optimal ist und ob die Geschichte, wie du sie dir vorstellst, so verstanden wird.

5. Kritik

Es ist nicht immer leicht, aber nimm die Kritik von deinen Testlesern an und nicht persönlich. Das Feedback ist hilfreich und unterstützt dich, um dein Werk zu verbessern. Im Gegensatz zu dir haben die Testleser keinerlei Hintergrundwissen über deine Geschichte, all ihr Wissen darüber entnehmen sie dem Geschriebenem. Tauchen dazu Fragen auf, weißt du, dass einige Details noch herausgearbeitet werden müssen.

6. Sei stolz auf dich!

Ja richtig. Du bist weit gekommen. Dein Projekt ist beendet, akribisch überarbeitet und wird dank des konstruktiven Feedbacks, das du eingearbeitet hast von einem guten Projekt zu einem sehr Guten, das viele interessierte Leser finden wird! Herzlichen Glückwunsch!

Nutze dein Potential und die wertvollen Tipps, die ich dir auf dem Weg mitgebe und zeige der Welt, das du es drauf hast!

Liebe Grüße und viel Erfolg,

Kat

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